100 Jahre Bad Schwartauer Schützengilde: Offizieller Empfang zum großen Jubiläum

100 Jahre Bad Schwartauer Schützengilde
Bad Schwartaus Bürgermeisterin übergibt die Ehrenmedaille der Stadt an den Gilde-Vorsitzenden Niko Schramme. Fotos: Stefan Setje-Eilers

Bad Schwartau. In diesem Jahr feiert die Bad Schwartauer Schützengilde ihr 100-jähriges Jubiläum, das mit einem bunten Schützenfest-Wochenende im Juni bereits gebührend „vorgefeiert“ wurde. Am vergangenen Samstag fand nun die offizielle Feierstunde mit geladenen Gästen statt.

Niko Schramme, Vorsitzender der Schützengilde, hieß in der Schützenhalle zahlreiche geladene Gäste willkommen und sagte zu Beginn seiner Rede: „Ich habe heute das Privileg, die Glückwünsche der Gäste entgegennehmen zu dürfen. Aber ohne unsere Mitglieder würde ich hier jetzt nicht stehen.“ Und das treffe insbesondere auf die beiden langjährigen Vorsitzenden Jürgen Kayser und Mathias Fahr zu, die beide entscheidend dazu beigetragen hätten, dass die Gilde heute da stehe, wo sie stehe. Das gelte für die Finanzen, Ausstattung und die Digitalisierung.

Nach der Begrüßung der Gäste ging der Gilde-Vorsitzende auf die lange Geschichte der Schützengilde ein, die vor 100 Jahren als Verein gegründet und 1935 aufgrund eines Mitgliederbeschlusses in Gilde umbenannt wurde.

Zahlreiche Gäste waren der Einladung der Bad Schwartauer Schützen zum Jubiläumsempfang gefolgt.

Bis 1939 fand seit 1923 ein regelmäßiger Betrieb im Verein statt. Die Wiederaufnahme nach dem 2. Weltkrieg erfolgte 1950. Fünf Jahre später wurde das erste Schützenfest gefeiert und eine einheitliche Uniform eingeführt. Der Antrag der Gilde auf Gemeinnützigkeit wurde 1969 anerkannt.

Auch sportlich machten die Schwartauer Schützen von sich Reden. In den letzten zehn Jahren habe die Gilde viele Teilnehmer zu Meisterschaften geschickt, auch zu Deutschen Meisterschaften. Große Erfolge seien auf nationaler Ebene zwar nicht dabei, so Schramme. Dafür konnte er jedoch von zahlreichen Einzel- und Mannschaftstiteln bei Landesmeisterschaften und vor allem bei Kreismeisterschaften berichten.

Ein hohes Maß an Ansehen genieße die Bad Schwartauer Schützengilde im Umland – insbesondere für ihre Schützenfeste mit den beliebten Umzügen. „Aber allein wären wir dazu gar nicht in der Lage“, dankte der Vorsitzende insbesondere den umliegenden Unternehmen, die hier alljährlich unterstützten.

Eine schöne Überraschung gab es für Jürgen Kayser, der über 40 Jahre lang die Geschichte der Schützengilde – unter anderem als 1. und 2. Vorsitzender - mitgeprägt hat. Eine Ära, in der die Gilde mit einer digitalen Schießanlage ausgestattet wurde und heute über eine der modernsten Anlagen im Kreis Ostholstein verfügt. Für sein erfolgreiches Wirken in der Schützengilde ernannte Niko Schramme Jürgen Kayser zum Ehrenmitglied und überreichte ihm die entsprechende Urkunde.

Für seine jahrzehnte lange Vorstandsarbeit ernannte Niko Schramme Jürgen Kayser (l.) zum Ehrenmitglied der Schützengilde Bad Schwartau.

Grußworte der Stadt Bad Schwartau sprach Bad Schwartaus Bürgermeisterin Dr. Katrin Engeln. Sie hob hervor, dass es in Bad Schwartau nur wenige Vereine gäbe, die auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken könnten. „Die Schützengilde hat es in den letzten 100 Jahren geschafft, sich zu entwickeln und den Spagat zwischen Tradition und Moderne zu schaffen“. Zum 100-jährigen Jubiläum überreichte die Verwaltungschefin eine silberne Münze der Stadt Bad Schwartau an Niko Schramme – eine Sonderprägung, die die Stadt vor elf Jahren zu ihrem 100-jährigen Jubiläum hat auflegen lassen.

Zu den weiteren Grußrednern zählte Ostholsteins Kreispräsidentin Petra Kirner, die die wichtige Funktion der Gilde für das gesellschaftliche Leben und vor allem für die Vereins-Jugendarbeit im Zusammenspiel von Tradition und Brauchtum lobte. Als Vorsitzende des Stiftungsvorstand der Sparkassenstiftungen übergab sie zudem ein Präsent in Höhe von 1.000 Euro für die Vereinsarbeit.

Klaus Nentwig, Vorsitzender des Gemeinnützigen Bürgervereins Bad Schwartau, lobte ebenfalls die lange Tradition, auf die die Schützengilde zurückblicken könne und hob die Bedeutung der Schützenumzüge hervor, die auch heute noch „echte Highligts“ seien.

Im Namen des Bürgervereins sagte er anlässlich des Jubiläums der Gilde zu, vier von der Jugendabteilung benötigte Schießmatten in Höhe von jeweils 100 Euro zu finanzieren und die Kosten für eine Kapelle beim Festumzug im nächsten Jahr zu übernehmen.

Zum Ende des offiziellen Teils wurde Alfred Klindwort für seine 30-jährige Mitgliedschaft von Niko Schramme ausgezeichnet.

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