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Timmendorfer Strand. Am 25. April wurde weltweit der „Tag des Baumes“ begangen. „Die Gemeinde Timmendorfer Strand nutzt dieses Datum, um nicht nur auf die Bedeutung von Bäumen für unsere Umwelt, unser Klima und unsere Lebensqualität hinzuweisen, sondern auch um konkret zu handeln,“ heißt es aus dem Rathaus.
Im gesamten Gemeindegebiet wurden im Rahmen von Ersatzpflanzungen 89 Bäume vor Kurzem in die Erde gebracht und weitere 63 Bäume sind bereits für Herbst beauftragt.
„Bäume gelten als Rückgrat unserer Gemeinschaft, denn sie kühlen unsere Straßen im Sommer, filtern Schadstoffe aus der Luft und bieten unzähligen Tieren einen Lebensraum,“ heißt es weiter.
Bei der Auswahl der Bäume setzt die Abteilung Umwelt- und Naturschutz auf bewährte Arten und mutige Anpassung. Wo Bäume historisch gewachsen sind, wird beim heimischen Bestand geblieben, während auf Grünflächen und an Straßenrändern gezielt Klimabäume gepflanzt werden. Mit Baumarten aus der GALK-Liste, ein Zusammenschluss der kommunalen Grünflächenverwaltungen zur deutschen Gartenamtsleiterkonferenz, wird nicht nur die Klimaresilienz gestärkt, sondern durch eine hohe Artenvielfalt auch die Biodiversität gefördert und Krankheiten vorgebeugt. Die im letzten Jahr am Vogelpark-Parkplatz gepflanzten Klimabäume haben sich gut etabliert und sind kräftig angewachsen.
Unter den bestellten Bäumen ist auch die Zitterpappel (Populus tremula), der Baum des Jahres 2026. Dieser zeichnet sich durch ein charakteristisches Zittern der Blätter aus. Als wichtiger Pionierbaum wächst er schnell und schafft Lebensraum für zahlreiche Insekten, Vögel und Kleintiere. Darüber hinaus ist die Zitterpappel als heimische Art besonders gut an lokale Bedingungen angepasst und trägt zur Verbesserung des Mikroklimas bei. Ihre Klimaresilienz macht die Zitterpappel zu einem wertvollen Baustein für die Zukunft.
Die Gemeinde freut sich über jeden Baum, der an diesem Tag und in diesem Jahr gepflanzt wird!
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