Bau liegt im Zeitplan: Feierliches Richtfest für den Neubau der Ostsee-Grundschule Scharbeutz

Richtfest Ostsee-Grundschule
„Es ist bestimmt auch in dieser Stadt ein Glück, wenn man intelligenten Nachwuchs hat. Denn ohne diesen stirbt das Wissen aus – und was soll man dann mit diesem Haus?“ lautete es im Richtspruch von Carsten Groth. (Foto: René Kleinschmidt)

Scharbeutz. „Heute ist ein besonderer Tag für unsere Kinder und ein besonderer Tag für die Zukunft unserer Gemeinde,“ sagte Bürgermeisterin Bettina Schäfer in ihrer Rede anlässlich des Richtfestes der neuen Ostsee-Grundschule Scharbeutz Ende November. Zuvor begrüßte Bürgervorsteherin Renate Sonntag die anwesenden Gäste, Handwerker, Architekten und Planer, Eltern und Lehrer, Gemeindevertreter und Nachbarn.

Bettina Schäfer zitierte einen alten Richtfestspruch: „Aus Balken und Steinen wird ein Haus, nun schmückt ihr es mit Liebe aus. Was passt wohl besser als dieser Spruch auf eine Schule. Wenn die Liebe, das Lachen, das Getummel der Kinder diesen Ort mit Leben füllt, wenn die Kinder sich hier wohl und auch daheim fühlen, dann haben wir, die alle an diesem Bau beteiligt waren und ihn ermöglicht haben, alles richtig gemacht.“ Dafür dankte sie allen Beteiligten.

In der Schulstraße entsteht eine neue, zweizügige, zweigeschössige Grundschule mit betreuter Grundschule mit einer Nutzfläche von 1.885 Quadratmetern für 175 Schüler, davon 140 Schüler in der betreuten Grundschule. Das neue Schulgebäude ist barrierefrei und verfügt über einen Aufzug.

Im 1. Obergeschoss befinden sich zwei Lerngruppen à vier Klassenräumen und somit acht allgemeine Unterrichtsräume. Pro Lerngruppe gibt es jeweils zwei Differenzierungsräume und einen Inklusions-Unterrichtsraum.

Im Erdgeschoss ist ein separater Kunst- und Musikraum untergebracht, die Mensa mit separater Küche und Ausgabetheke, ein Werk­raum mit separatem Geräteraum sowie ein separater Bereich für die betreute Grundschule sowie ein Bereich für Verwaltung und Lehrerschaft. In der Eingangshalle befindet sich die zentrale Treppenanlage mit Sitzstufen.

Die Freianlagen verfügen über eine begehbare Schülerdachterrasse, eine Außentreppenanlage mit Sitzstufen und dem neuen Schulhof südlich vor dem Gebäude mit Schulgarten und Spielplatz. Außerdem dürfen sich die Schüler über einen neuen Sportplatz mit Sportrasen östlich des Gebäudes sowie Fahrradstellplätze freuen. Die Anlieferungsstraße für die Mensaküche wird mit der Feuerwehrzufahrt kombiniert.

„Mit dem Bau liegen wir voll im Zeitplan,“ freut sich Bürgermeisterin Bettina Schäfer. Im Juni 2021 wurde der Bauantrag gestellt, die Baugenehmigung lag im November 2021 vor. Im gleichen Monat wurde mit dem Bau begonnen. Die Fertigstellung mit Umzug ist für Ende 2023/Frühjahr 2024 geplant.

„Danach folgt der Abbruch des alten Gebäudes und die Herrichtung der Außenanlagen, die voraussichtlich bis Mai 2025 fertiggestellt sein werden.“

Aktuell ist das neue Gebäude wetter- und winterfest und der Innenausbau hat regulär begonnen.

Zum Möblierungskonzept gehört eine neue Einbaumöblierung als Ergänzung zur weiterverwendeten Bestandsmöblierung.

Es werden beständige Materialien verwendet. Die Wände sind aus Sichtbeton mit Vorsatzziegel. Verbaut werden außerdem Holz-Aluminium-Fenster, Aluminiumblech bei der Dacheindeckung, Fliesen im Eingangsbereich, Parkett im Unterrichtsbereich, Massivholz-Wandverkleidungen sowie massive Einbaumöbel.

„All das zeigt auch noch einmal mehr, wie sehr uns allen das Wohlergehen und eine gute Entwicklung unserer Kinder am Herzen liegt und unsere Politik – trotz der Krisen unserer Zeit – für unsere Kinder alles macht und die Mittel für einen qualitativ sehr hochwertigen und nachhaltigen Bau zur Verfügung stellt,“ so Schäfer.

Bürgervorsteherin Renate Sonntag (von links), Bürgermeisterin Bettina Schäfer, Zimmerermeister Carsten Groth, Jürgen Brede (Sozialausschussvorsitzender) sowie die Architekten Nils Dethlefs und Thomas Claussen vor dem Richtkranz. (Foto: René Kleinschmidt)

Die Bürgermeisterin bedankte sich noch einmal ausdrücklich bei den Architekten Nils Dethlefs und Thomas Claussen von ppp, bei den Handwerksbetrieben und Fachplanern sowie bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Hochbau.

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