Der Dorfvorstand lädt ein: „800 Jahre Pönitz“ wird am Wochenende gefeiert

800 Jahre Pönitz
Dorfvorsteherin Regina Scharnweber (rechts) und Bürgermeisterin Bettina Schäfer freuen sich auf die Feierlichkeiten zum 800. Bestehen. (Foto: René Kleinschmidt)

Pönitz/Pönitz am See. Vom 26. bis 28. August finden die Feierlichkeiten zum Jubiläum von Pönitz, Pönitz am See, Ober- und Untersteenrade statt, denn im Jahr 2021 hat sich die Bildung von Pönitz zum 800. Mal gejährt.

1221 wird Pönitz als slawische Siedlung Penze, was so viel wie „schäumendes Wasser“ heißt, erstmals urkundlich erwähnt. Damit ist das Bauerndorf gemeint, das heute den Namen Pönitz am See führt. Der heutige Ort Pönitz hieß bis 1934 Bahnhof Gleschendorf. In den 1970er Jahren kamen die Gemarkungen Steenrade (bestehend aus Obersteenrade, Untersteenrade und Siedlung Steenrade) und Pönitz am See als Ortsteile zu Pönitz. Jahrelang stagnierte die Einwohnerzahl, bis nach 2000 ein neues Baugebiet im Osten des Ortes Pönitz entstand. Am 30. Juli 2021 wohnten in Pönitz laut Wikipedia.org 1.783 Menschen.

Im Jahr 2016 wurde in Pönitz das Neubaugebiet Feldkamp entwickelt. In diesem entstanden 70 Bauplätze für Einzel- und Doppelhäuser. Darüber hinaus entwickelte die Gemeinde Scharbeutz ein weiteres Neubaugebiet im Westen von Pönitz. Dort wurden nördlich der Siedlung Steenrade ab dem Jahr 2018 weitere 80 Grundstücke verkauft.

Pönitz ist also stetig gewachsen und nach Scharbeutz und Haffkrug der drittgrößte Ortsteil der Gemeinde Scharbeutz - mit guter Infrastruktur wie Bahnhof, ZOB, Arztpraxis, Bankdepot, Einkaufsmarkt, Kita,  Museum, Grund- und Gemeinschaftsschule mit Oberstufe, alles zentral im Kern von Pönitz gelegen und so per Fuß und Rad gut zu erreichen. „Es fehlt nur ein schönes Dorfgemeinschaftshaus,“ wie zu hören ist. Aber wie der Dorfvorstand berichtet, gab es einen öffentlichen Workshop, bei dem Pläne zum Umbau der alten Volksbank in ein Dorfgemeinschaftshaus vorgelegt wurden.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Jubiläumsfeier in 2021 ausfallen und wird nun mit einem dreitägigen Fest von Freitag, den 26., bis Sonntag, den 28. August, auf dem Festplatz im Sportpark Pönitz nachgeholt.

Auf die Besucher wartet ein buntes Programm mit Live-Musik, Vorführungen und Gottesdienst. Für das leibliche Wohl ist natürlich mit Speisen und Getränken gesorgt, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Am Samstag und Sonntag gibt es jeweils von 14 bis 17 Uhr selbstgebackenen Kuchen und frischen Kaffee.

Dorfvorsteherin Regina Scharnweber hat mit ihren Kolleginnen und Kollegen vom Dorfvorstand ein buntes Programm zusammengestellt.

800 Jahre Pönitz - Das Jubiläumsprogramm

Los geht das Festprogramm am Freitag, dem 26. August, in Pönitz am See, und zwar auf dem Bolzplatz, Alter Kirchweg, dort wo auch das erste Haus stand.

„Bernd Hempel stellt uns dafür sein Grundstück und einiges an Mobiliar zur Verfügung,“ freut sich Dorfvorsteherin Regina Scharnweber und dankt ihm dafür.

Von 16 bis 18 Uhr findet dort die Vorführung der „BRH-Rettungshundestaffel Schleswig-Holstein Ost e.V.“ statt.

Danach geht das Festprogramm im Sportpark Pönitz weiter, wenn um 18 Uhr Bürgervorsteherin Renate Sonntag und Bürgermeisterin Bettina Schäfer Grußworte sprechen. Bis 22 Uhr wird dann zur Live-Musik der New Country Rockband „Pink Pony“ gefeiert.

Der Samstag startet im Sportpark Pönitz um 14 Uhr mit der Begrüßung durch den Dorfvorstand und Bürgervorsteherin Renate Sonntag. Bis um 17 Uhr präsentiert der örtliche Sportverein „SvG Pönitz 1912“ verschiedene Sparten. Von 18 bis 22 Uhr sorgt die Band „Hit Skip“ für heitere bis rockige Live-Musik.

Am Sonntag beginnen die Jubiläums-Feierlichkeiten um 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst im Vereinshaus, gehalten von Prädikant Roland Strawe. Um 11 Uhr startet der Frühschoppen mit dem Shantychor „Blau-Weisse Jungs“ aus Ahrensbök. Ein Kinderprogramm sorgt für Kurzweil bei den jüngsten Besuchern. Es gibt Spiele mit der Jugendfeuerwehr Pönitz, Kinderschminken, Ponyreiten, Hüpfburg und mehr. Zum Abschluss wird es ab 14 Uhr noch einmal musikalisch mit „Anne live“, die das Publikum mit ihrem großen Repertoire unterhalten wird.

Der Eintritt zu allen Programmpunkten ist frei.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die 750-Jahr-Feier am kommenden Wochenende endlich begehen können,“ so Dorfvorsteher Fred-Michael Pätau, der sich auch auf viele Besucherinnen und Besucher freut.

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