Ehemalige Zahnarztpraxis in Bad Schwartau: Volvo bleibt in Mauerwerk stecken

Volvo crasht in Wohngebäude
Das Fahrzeug hat die Wand des ehemaligen Wartezimmers durchbrochen und ist dort stecken geblieben. (Fotos: Stefan Setje-Eilers)

 

Bad Schwartau. Aus noch nicht genau geklärter Ursache fuhr in Bad Schwartau ein 75-jähriger Ostholsteiner am vergangenen Donnerstagnachmittag gegen die Hauswand eines kombinierten Wohn- und Geschäftsgebäudes. Das Fahrzeug durchbrach das Mauerwerk und blieb mit der Fahrzeugfront in dem Gebäude stecken. Spezialisten des Technischen Hilfswerks prüften die Sicherheit und Statik des Hauses. Die zunächst evakuierten sieben Bewohner des Hauses konnten nach der Prüfung in ihre Wohnungen zurückkehren. Ersten Erkenntnissen nach war der Fahrzeugführer betrunken. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Um 14.55 Uhr wurden Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in die Lindenstraße in Bad Schwartau alarmiert. Im Hinterhof des dortigen Wohn- und Geschäftshauses stellten sie einen schwarzen Volvo fest. Der Pkw steckte bis zur Windschutzscheibe im Mauerwerk des Gebäudes. Ersthelfer hatten den 75-jährigen Fahrer des Wagens durch den Kofferraum aus dem Fahrzeug befreien können. Er wurde zur weiteren Behandlung laut Einsatzkräften der Feuerwehr mit leichten Verletztungen in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss des betroffenen Hauses werden derzeit nicht genutzt.

Andreas Merk, stellvertretender Ortswehrführer der Feuerwehr Bad Schwartau-Rensefeld zeigt die „Einflugschneise“, die der Volvo-Fahrer gepflügt hat.

Ermittlungen ergaben, dass der Ostholsteiner aus bisher noch nicht genau geklärter Ursache mit seinem Volvo auf dem Hinterhof zunächst gegen einen dort geparkten blauen Hyundai fuhr. Anschließend durchquerte der Pkw ein Gebüsch und prallte danach frontal gegen die rückwärtige Hauswand des Gebäudes. Bedingt durch die Wucht des Aufpralls durchbrach das Fahrzeug das Mauerwerk und blieb mit der Fahrzeugfront im Gebäude stecken. Die alarmierten Beamten des Polizeireviers Bad Schwartau stellten im Rahmen der Unfallaufnahme starken Atemalkoholgeruch bei dem Ostholsteiner fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,16 Promille. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

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