Ersatzneubau für das Gymnasium am Mühlenberg: Vorbereitende Erdbauarbeiten läuten die heiße Phase ein

Ersatzneubau
Janne Niclas Zunker-Daberow (m.), Ingmar Dyck (l.) und Bad Schwartaus Bürgermeister Dr. Uwe Brinkmann machten sich vor Ort ein Bild von den vorbereitenden Arbeiten zum Neubau des Gymnasiums am Mühlenberg. (Foto: Stefan Setje-Eilers)

Bad Schwartau. Die Errichtung des Ersatzneubaus für das Gymnasium am Mühlenberg in Bad Schwartau auf dem jetzigen Pausenhof des Schulgeländes nimmt konkrete Formen an. Nach der Entfernung des Bewuchses im Baufeld wurde in den Osterferien eine in diesem Bereich befindliche Mittelspannungsleitung umverlegt. Die Maßnahme war erforderlich, um die Stromversorgung der Kreisberufsschule und des Gymnasiums während der Bauphase sicherzustellen.

Vor Ort machte sich Bad Schwartaus Bürgermeister Dr. Uwe Brinkmann während der Erdarbeiten ein Bild von der Maßnahme und ließ sich dabei mit Ingmar Dyck, Geschäftsführer der bausausführenden Firma Hermann Drögemüller Landeskultur und Tiefbau GmbH aus Bad Schwartau, von Janne Niclas Zunker-Daberow, Projektleiter des Generalunternehmers Otto Wulff aus Hamburg, die Planungen für den weiteren Ablauf der Arbeiten erklären.

Dr. Uwe Brinkmann betonte dabei eingangs, dass sich die Stadt als Schulträger zufrieden zeige, eine zeitnahe und pragmatische Lösung mit dem Versorgungsunternehmen, der TraveNetz GmbH aus Lübeck gefunden zu haben, die es ermögliche, den straffen Zeitplan für die Projekt­umsetzung einzuhalten.

„Für ihre Stromzufuhr ist die Bestandsschule mit einer Mittelspannungsleitung ausgerüstet“, begann Janne Niclas Zunker-Daberow seine Ausführungen. „Die läuft aber genau mittig durch unser Baufeld, wo wir den Neubau aufstellen möchten. Und daher müssen wir die vorhandene Mittelspannungsleitung umverlegen. Um Baufreiheit zu haben, nutzen wir dazu die Osterferien.“

Die Verlegung war auch notwendig, damit die Bestandsschulen später weiterhin Strom haben, denn der Unterricht soll auch während der Bauphase weiterlaufen.

Rund 220 Meter Erde wurden ausgehoben, damit die TraveNetz GmbH aus Lübeck hier ihre neuen Leitungen verlegen und an die Mittelspannungsleitung anschließen kann. Das alte Kabel, das jetzt das Baufeld kreuzt, wird bei Baufeldräumung und Abbruch- und Erdarbeiten entsorgt.

Besonders freute sich Bad Schwartaus Verwaltungschef, dass „wir, wie mit der Firma Otto Wulff abgesprochen, nach Möglichkeit lokale Handwerker mit in das Bauprojekt einbeziehen. Und das ist im ersten Schritt mit der Firma Drögemöller geglückt.“

„Wenn wir denn die Baugenehmigung haben, können wir Ende Juni starten“, erläuterte Projektleiter Zunker-Daberow weiter und gab einen Überlick, wie es danach weitergehen soll.

Der nächste Schritt liege in der Baustelleneinrichtung auf einem Teil des Sportplatzes. Anschließend folgen oberirdische Abbrucharbeiten, Erdarbeiten und das Verlegen von Grundleitungen. „Geplant ist, dass wir Mitte, Ende Juli mit dem Rohbauvorhaben  loslegen.“ Zielsetzung sei, den Rohbau Ende dieses Jahres fertigzustellen.

Schon zum Ende des Winters soll die Richtkrone über dem neuen Gebäude wehen.

Der Umzug der Bestandsschule in den Neubau ist für die Sommerferien 2022 vorgesehen. „Danach wird das Bestandsgebäude abgerissen und die Außenanlagen werden hergestellt“, erklärte Janne Niclas Zunker-Daberow. Hierzu gehören unter anderem ein neuer Gummisportplatz, Fahrradstellplätze, der Parkplatz, der komplett erneuert wird, und als letzter Schritt folgt die Sanierung des Sportplatzes.

Befürchtungen, dass der Sportunterricht während der Bauphase auf der  Strecke bleiben könnte, zumal das Baucamp nach Einschätzung von  Janne Niclas Zunker-Daberow gut die Hälfte des Sportplatzes einnehmen dürfte, hat Dr. Uwe Brinkmann nicht: „Wir gucken mal, ob Teile des Sportplatzes zur Verfügung stehen, ansonsten haben wir noch ausreichend Ausweichsportplätze, die wir nutzen können.“

Die Firma Otto Wulff Bauunternehmung GmbH wurde von der Stadt Bad Schwartau im vergangenen Oktober beauftragt, den Schulneubau „schlüsselfertig“ zu errichten (der reporter berichtete). Geplant ist ein rund 60 mal 60 Meter großer Neubau mit Erdgeschoss, erstem und zweitem Obergeschoss und einem Atrium im Innenhof in der Mitte des Gebäudes. Veranschlagte Baukosten: rund 30 Millionen Euro.

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