Erster Kandidat stellt sich offiziell vor: Sven Partheil-Böhnke will Bürgermeister der Gemeinde Timmendorfer Strand werden

Sven Partheil-Böhnke will Bürgermeister werden
Der Niendorfer Steuerberater Sven Partheil-Böhnke hat sich jetzt offiziell als erster Bürgermeister-Kandidat für die Wahl am 16. Mai vorgestellt. (Foto: René Kleinschmidt)

Timmendorfer Strand. Mit einem „Sofortausstattungsprogramm“ in Höhe von 500 Millionen Euro unterstützt der Bund Schulen beim digitalen Lernen. 17 Millionen Euro davon fließen nach Schleswig-Holstein, geregelt wird dies über eine Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule. Das Land Schleswig-Holstein ergänzt das Bundesprogramm um ein „Landesprogramm zur Förderung des digitalen Lernens an Schulen“ in Höhe von 15 Millionen Euro.

Mit der Förderung sollen diejenigen Schülerinnen und Schüler unterstützt werden, die zu Hause nicht über mobile Endgeräte zur Teilhabe am Distanzunterricht verfügen.

Die Anschaffung der Endgeräte obliegt den Schulträgern. Die Schulen ermitteln die Bedürftigkeit ihrer Lernenden und teilen dies dem Schulträger mit.

Für das Ostsee-Gymnasium Timmendorfer Strand wurden jetzt 39 iPads, inklusive Apple Pencil, Lightning-to-USB-Adapter sowie Hüllen mit Tastatur angeschafft. Die IT-Fachkraft richtet die iPads zentral ein, damit ist der Diebstahlschutz von Apple aktiviert.

„Zurzeit gibt es an unserer Schule nur einen Klassensatz Laptops, aus dem bedürftige Kinder versorgt werden können und aus dem auch die Geräte entnommen werden, mit denen die Kinder der Notbetreuung arbeiten,“ berichtet OGT-Schulleiterin Dr. Cordula Braun.

Eingerichtet und gepflegt werden die Endgeräte am OGT durch die IT-Fachkraft Andreas Balzer, die uns von der Gemeinde gestellt wird und während der gesamten Unterrichtszeit im Haus ist. Sie ist auch in der Schulung von SchülerInnen und Lehrkräften im Umgang mit der Lernplattform itslearning und die Einweisung unserer ActivPanels (digitale Tafeln) aktiv.

Dr. Cordula Braun erklärt: „Obwohl die Möglichkeit von Ausleihgeräten bekannt ist, erfolgt die Nachfrage am OGT weniger von den Familien aus. Vielmehr bemerken die Lehrkräfte, dass sich manche SchülerInnen bei der Nutzung der Lernplattform schwertun. Auf unsere Nachfrage stellt sich dann oft heraus, dass die familiäre Ausstattung mit Endgeräten unzureichend ist und digitales Lernen zum Beispiel über das Smartphone erfolgt. Dann gehen wir auf die Familien zu und bieten ein Leihgerät an. Auch wenn der Lockdown vor Weihnachten begonnen hat, geben wir nach wie vor Geräte aus. Da die Zahl der Notbetreuungskinder weiterhin wächst, entstand am OGT Bedarf an weiteren Ausleihgeräten.“

An der GGS-Strand Europaschule starten die Fünftklässler bereits seit sechs Jahren mit einem eigenen iPad. „Dieses kam im Sekundarbereich während des ersten Lockdowns beim Distanzlernen stark zum Einsatz,“ berichtet die Schulleiterin der GGS-Strand, Esther Passig.

„Unser Konzept für das Distanzlernen sieht mittlerweile auch in der Grundschule Videokonferenzen und Übungen, zum Beispiel mit der Anton-App vor. Daher wurden im zweiten Lockdown auch vermehrt iPads an Grundschüler verliehen. In der Zeit des Home-Office vieler Eltern und des Distanzlernens unserer Schüler, zeigte sich, dass viele Familien deutlich mehr Endgeräte benötigten, weil mehrere Familienmitglieder zeitgleich die Geräte nutzen mussten.“

Die bereits vorhandenen 350 iPads an der GGS-Europaschule wurden daher nun durch die Sofortausstattungsmaßnahmen durch weitere 37 iPads (überwiegend mit Stift und Tastatur) als Basisausstattung für die Grundschulabteilungen aufgestockt. „Ein iPad-Koffer in Niendorf und zwei iPad-Koffer in Timmendorfer Strand ermöglichen auch nach dem Lockdown gezielteres Arbeiten mit allen Grundschülern an den iPads,“ so Esther Passig, die sich wie ihre Kollegin Dr. Cordula Braun vom OGT über die zusätzlichen Geräte freut. Mit den jetzt übergebenen Geräten startet im OGT auch die „IPads-Zeit“.

Die stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Timmendorfer Strand, Melanie Puschaddel-Freitag, und die Projektkoordinatorin der Gemeinde, Karin Meier, freuen sich auch über die Unterstützung des Landes, da die Geräte auch die Schüler und Eltern beim Distanzlernen unterstützen. Ein Dank geht auch an den Timmendorfer Verein Kinderherz e.V., der auch Familien unterstützt, die nicht über einen Internetzugang verfügen.

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