Gelände der ehemaligen Gesamtschule Pansdorf wird Wohngebiet: Erschließungsarbeiten starten in Kürze

Ehemalige IGS – Neues Wohngebiet
Vor dem Beginn der vorbereitenden Arbeiten stellte Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller die Maßnahme auf dem ehemaligen IGS-Gelände noch einmal im Detail vor. Die Abbildung zeigt die beiden Mehrfamilienhäuser, die die Wobau OH errichtet. (Foto: SSE)

Ratekau. In der Gemeinde Ratekau nimmt die Umsetzung des Bebauungsplanes 69 konkrete Formen an.  Bei dem Gebiet handelt es sich um das Gelände der ehemaligen Integrierten Gesamtschule (IGS) in Pansdorf, das die Gemeinde Ratekau 2016 vom Kreis Ostholstein erworben hat. Die über acht Hektar große Fläche ist aktuell eine Mischung aus Acker- und Baufläche. „Wir haben vor, das Gebiet baulich zu erschließen und haben den dazu notwendigen B-PLan auf den Weg gebracht“, so Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller bei der Präsentation der Maßnahme.

Das neue Wohngebiet entsteht auf einer Bruttofläche von 3,5 Hektar und einer Nettofläche von 2,6 Hektar. Im nördlichen Bereich werden dabei auf 7.600 Quadratmeter vier barrierefreie Mehrfamlienhäuser mit zwölf Wohneinheiten und Fahrstühlen errichtet. „30 Prozent dieser Wohnungen werden öffentlich gefördert. Der Mietpreis der geförderten Wohnungen liegt bei 6,10 Euro“, verriet Ratekaus Verwaltungschef.

Zwei der vier Mehrfamilienhäuser werden dabei von der Wohnungsbaugesellschaft Ostholstein (Wobau OH) gebaut. Die beiden Gebäude sind gleichen Baustils wie die, die kürzlich im Weidenweg in Stockelsdorf errichtet und für die ersten Mieter freigegeben wurden (der reporter berichtete).

Keller: „Wir freuen uns, dass wir hier mit der Wobau als zuverlässigen Partner zusammenarbeiten können.“

Zudem werden in dem neuen Wohngebiet zwölf Doppelhaushälften auf jeweils 400 Quadratmeter Nutzfläche sowie 17 Einfamilienhäuser (600 Quadratmeter) errichtet.

Im Bereich der Container stehen auf dem ehemaligen IGS-Gelände dann immer noch rund 4.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. „Dort ist zunächst einmal nichts verplant. Diesen Bereich behalten wir uns für später vor“, so Ratekaus Verwaltungschef.

Der Clou bei den geplanten Neubauten soll im Idealfall die Wärmeversorgung werden. „Unter den Stichworten Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind wir hier mit der ZVO Energieversorgung in Gesprächen, ob die Wärmeversorgung über eine Freiflächensolaranlage realisierbar ist, die auf einer angrenzenden Grünfläche errichtet werden könnte. Das allerdings hängt auch davon ab, ob es hierfür Fördermittel des Bundes gibt.“ Auch für den ZVO wäre dies ein Pilotprojekt.

Die Ausschreibungen zur Umsetzung der Baumaßnahmen sind bereits veröffentlicht. Mit den Erschließungsarbeiten soll am 17. Mai begonnen werden. Baubeginn ist dann im Frühjahr 2022.

Interessenten können sich ab sofort an die Gemeindeverwaltung wenden. Ansprechpartner im Rathaus ist Dieter Unken unter Telefon 04504/803-220 oder via E-Mail: dieter.unken@ratekau.de.

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