Hobbersdorfer Mühle stand in Flammen

Brand in der Hobbersdorfer Mühle
Im zweiten Stock des Lagergebäudes war das Feuer ausgebrochen. Die Brandursache wird noch ermittelt. (Foto: Stefan Setje-Eilers)

Hobbersdorf/Ratekau. Am vergangenen Sonntag, ist es in der Hobbersdorfer Mühle zu einem Großbrand gekommen. Das Feuer war in den Produktions- und Lagerräumen im zweiten Stock des siebenstöckigen Lagergebäudes ausgebrochen. In insgesamt 50 Bigpacks gelagerte Futtermittel waren dort in Brand geraten. Feuerwehren und Rettungskräfte aus dem gesamten Kreisgebiet waren vor Ort. Ebenso Kreiswehrführer Michael Hasselmann.

„Um 6.28 Uhr wurden wir unter dem Alarmstichwort ,Feuer groß, Hobbersdorfer Mühle‘ alarmiert. Techau war zuerst vor Ort“, schildert Einsatzleiter Knut Hansen, stellvertrender Gemeindewehrführer von der Freiwilligen Feuerwehr Pansdorf. „Wir trafen als zweite Wehr ein und es war ganz deutlich zu sehen, dass das Feuer nicht groß, sondern ganz groß ist. Wir haben daraufhin sofort weitere Kräfte nachalarmieren lassen“.

Vor Ort waren die Wehren aus Luschendorf, Pansdorf, Techau und Timmendorfer Strand. Nach der Stichworterhöhung folgten Sereetz, Ratekau, Bad Schwartau und Groß Parin.

Und wegen des enorm hohen Bedarfs an Atemschutzkräften, wurde noch die 1. Feuerwehrbereitschaft des Kreises Ostholstein nachnominiert, die mit 75 Feuerwehrleuten die Ablösekräfte stellte.

Am Anfang des Einsatzes wurde jedoch zuächst vom Landesverband des Technischen Hilfswerks (THW) ein Baufachberater angefordert, der zu bewerten hatte, ob das betroffene Stockwerk überhaupt für die Einsatzkräfte betretbar ist. Danach konnten die Feuerwerleute in das Gebäude vorrücken, in dem, nach Schätzung des Einsatzleiters dem Aussehen der Wände nach, gut über 500 Grad Celsius geherrscht haben müssen.

Per Hand mussten die Einsatzkräfte die Futtermittel aus den verkohlten Lagerräumen schaffen, in denen enorm hohe Hitze herrschte. (Foto: J.W./hfr)

„Entsprechend hat es auch Hitzeausdehungen in das dritte und vierte Obergeschoss gegeben“, berichtet er.

Durch die Feuerwehr konnte der Brandherd lokalisiert werden. Teile einer Zwischendecke waren zu diesem Zeitpunkt bereits stark beschädigt und eingestürzt. Zusätzlich hatte sich das Feuer auf einen nebenstehenden Gebäudekomplex ausgebreitet. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund dessen schwierig, waren umfangreich und dauerten bis zum Sonntagabend an. Gegen 20 Uhr konnten die Feuerwehreinheiten den Einsatz beenden.

Das THW mit 31 Einsatzkräften aus Neustadt, Preetz, Lübeck und Lauenburg blieb mit seinen Fahrzeugen vor Ort, um gegebenenfalls notwendige Abstützmaßnahmen vorzunehmen.

Die Verpflegung wurde vom DRK Neustadt übernommen. „Insgesamt waren über 250 Einsatzkräfte vor Ort“, schätzt Hansen.

Es kam zu nicht unerheblichen Schäden an Gebäudeteilen. Verletzt wurde niemand. Der genaue Sachschaden lässt sich noch nicht genau beziffern.

Die Kriminalpolizeistelle in Bad Schwartau hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Für diesen Zweck wurde die Brandstelle beschlagnahmt.

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