Minister Buchholz und LBV.SH-Chef Conradt geben sanierten Abschnitt frei

A1 zwischen Sereetz und Bad Schwartau

Minister Buchholz und LBV.SH-Chef Conradt geben sanierten Abschnitt frei
LBV.SH-Direktor Torsten Conradt (v.l.), Britta Lüth (LBV.SH), Verkehrsmininister Bernd Buchholz, CDU-Bundestagsabgeordneter Ingo Gädechensund Helmut Renze vom bauausführenden Unternehmen „Bunte“ kurz vor der Freigabe. (Foto: Stefan Setje-Eilers)

Sereetz/Bad Schwartau. Weitere Etappe bei der Sanierung des Straßennetzes: Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und LBV.SH-Direktor Torsten Conradt gaben am vergangenen Freitag den sanierten Abschnitt der Autobahn A 1 zwischen Sereetz und Bad Schwartau frei: „Das entlastet Tausende von Pendlern und unsere Logistik-Wirtschaft“, freute sich Buchholz über den Abschluss der vierjährigen Bauzeit. Es seien nicht nur die stark frequentierten Autobahnen A 1 und A 226 sowie die beiden Anschlussstellen Bad Schwartau und Sereetz wieder auf Vordermann gebracht worden, sondern auch 13 Brücken und mehrere Kilometer Lärmschutzwände. Buchholz: „Insofern sind die über 72 Millionen Euro des Bundes in Schleswig-Holstein gut angelegt – für unsere Bürger, unsere Gäste und die Wirtschaft.“

Nach den Worten von LBV.SH-Chef Conradt war der Abschnitt seit 2016 immer wieder im Bau. Weit über 63.000 Fahrzeuge seien täglich zwischen Anschlussstelle und Autobahndreieck Bad Schwartau auf der A 1 unterwegs. Die Gesamtmaßnahme erstreckte sich auf einer Länge von rund fünf Kilometern auf der A 1 und 1,5 Kilometern auf der A 226. „Wir sind sehr froh darüber, diesen wichtigen Autobahnbereich trotz Corona und Autobahnreform gut im Plan fertiggestellt zu haben und damit den Menschen in der Region ein großes Stück Entlastung zu verschaffen“, so Conradt.

Das gesamte Bauprojekt beschäftigt Land und Bund bereits seit über 30 Jahren. Denn erst 1990 wurden konkrete Grenzwerte der Bundesimmisionsschutzverordnung gesetzlich festgelegt, an denen sich die Straßenbauingenieure seitdem orientieren. Im sanierten Baubereich sorgen nun rund sieben Kilometer erneuerte und neue Lärmschutzwände sowie sogenannter Flüsterasphalt (offenporiger Asphalt) für ein ruhigeres Fahren.

Kurios: Gleich am nächsten Tag musste die Autobahn, im Bereich, in dem die offizielle Freigabe stattgefunden hatte, wieder gesperrrt werden und die Autobahnmeisterei anrücken. Grund: Durch anhaltenden Starkregen waren die neuen Gullis übergelaufen und die Fahrbahn stand unter Wasser. Später entspannte sich die Lage und der Verkehr konnte wieder normal fließen.

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