Neujahrsempfang der Stadt Bad Schwartau: Miteinander als zentrales Gut

Neujahrsempfang Bad Schwartau 2026
Bad Schwartaus Bürgermeisterin betonte, wie wichtig es sei, miteinander zu reden, um gemeinsam Dinge regeln zu können. (Fotos: Stefan Setje-Eilers)

Bad Schwartau. Auch in diesem Jahr waren zahlreiche Besucher der Einladung der Stadt Bad Schwartau zum traditionellen Neujahrsempfang in die Mensa der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule gefolgt.

So hieß Stadtpräsidentin Wiebke Zweig am vergangenen Sonntag neben vielen Bad Schwartauern Gäste aus den umliegenden Kommunen willkommen – die erste Sitzreihe vor dem Rednerpult war dabei durchweg prominent besetzt.

„Bad Schwartau ist mehr als Projekte, Bauvorhaben und Haushaltszahlen“, sagte Wiebke Zweig. „Unsere Stadt lebt von Menschen – von ihrem Engagement, ihren Meinungen, ihren Sorgen und ihrer Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Als Stadtpräsidentin erlebe ich täglich, wie vielfältig diese Stadt ist. Mein ausdrücklicher Dank gilt all denen, die diese Verantwortung tragen“. wünschte sie allen ein „gutes, gesundes und zuversichtliches 2026“.

In ihrer daran anschließenden Rede betonte Dr. Katrin Engeln wie wichtig es sei, miteinander zu sprechen. „Denn erst im Gespräch wird aus einem Bild ein Zusammenhang und erst im Austausch wächst Vertrauen. Und genau dieses Miteinander braucht unsere Stadt. Denn Bad Schwartau lebt davon, dass Menschen zusammenkommen, einander zuhören und gemeinsam Verantwortung tragen. Um es auf den Punkt zu bringen: Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg. Mit dem heutigen Neujahrsempfang beginnen wir das Jahr ganz bewusst miteinander im direkten Austausch.“

Sie freue sich ganz besonders über die Anwesenheit ihrer Kollegen aus Ostholstein, des Landrates und der Kreispräsidentin. „Denn trotz unterschiedlicher Interessen müssen wir uns als kommunale Familie unterstützen, begleiten und gegenseitig stärken.“

Ihr besonderer Dank gelte den Vereinen der Stadt, den Initiativen, den Verbänden und den Ehrenamtlichen. „Sie schaffen alle Orte der Begegnung, stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie sind das Herz unserer Stadt. Unsere Unternehmer, das Handwerk, der Handel, die Gewerbetreibenden leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Stadt. Sie schaffen Arbeit und Ausbildungsplätze, führen ihre Betriebe mit Weitsicht und investieren in die Zukunft und unterstützen Kultur, Sport und Soziales. So entsteht ein Ganzes aus bürgerlichem Engagement. Für dieses verlässliche und partnerschaftliche Miteinander sage ich Ihnen allen ein herzliches Dankeschön.“

Ihr Dank gelte vor allem der Feuerwehr für die Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit und Ruf.

Sie dankte zudem allen, die Verantwortung übernehmen: Wehrführungen, Vereinsvorstände, in den Schulen, Parteien, der Polizei, Rettungsdiensten, Ordnungsbehörden und vielen Netzwerken, die für Sicherheit und Stabilität im Alltag sorgten. „Diese Zusammenarbeit schafft Vertrauen und macht unsere Stadt verlässlich und stark.“ Und natürlich dankte sie ihren Mitarbeitern im Rathaus für deren gute Arbeit.

„Langweilig werde 2026 sicherlich nicht“, prophezeite Bad Schwartaus Verwaltungschefin und verwies auf Faschingsveranstaltungen und die Maifeier des Bürgervereins, Midsommer und Schuldinner des Kiwans Clubs, das Schützenfest, Tanzveranstaltungen der AWO, Veranstaltungen der Bücherei und die Kultursamstage. „Und im September feieren wir wieder unser Stadt- und Familiienfest.“

Endlich würden 2026 auch die ersten sichtbaren Arbeiten an der Grundschule Cleverbrück beginnen. „Das ist ein klares Signal für Bildung, Zukunft und faire Chancen“, so Dr. Katrin Engeln. Auch der Ergänzungsbau am Leibniz-Gymnasium werde im ersten Halbjahr eingeweiht. Was den Punkt Vorsorge betreffe, freue sie sich sehr, dass der Kreis die Planung für ein Katastrophenschutzzentrum weiter vorantreiben wolle, „damit unsere Stadt, unser Kreis, unser Land widerstandfähiger werden.“ Allerdings könne sich hier auch jeder einzelne vorbereiten. „Ganz einfach, mit einem Vorrat an Lebensmitteln und Medikamenten, um sich im Ernstfall einige Tage selbst versorgen zu können.“

Und: „Zugleich blicken wir aber auch auf Dinge, die unsere Stadt modernisieren werden. Der Umstieg der über 2.200 Straßenleuchten auf LED steht an. Das bedeutet mehr Sicherheit, weniger Energieverbrauch, weniger Kosten. Auch der Ausbau des Stockelsdorfer Weges oder der Ersatzbau der Brücke nach Sereetz. Diese Projekte stehen für Entlastung und mehr Lebensqualität.“

Auch die Planungen für die Schienenhinterlandanbindung zur Festen Fehmarnbeltquerung treten in eine entscheidende Phase. „Für uns gilt dabei der Grundsatz: Bad Schwartau muss liebens- und lebenswert bleiben. Deshalb treten wir für unsere Interessen entschlossen, sachlich und geschlossen und mit Haltung an – mit dem Ziel, Waldverlust, Erschütterung und Beeinträchtigung für Mensch und Umwelt so gering wie möglich zu halten. Gemeinsam. Mit starkem bürgerlichen Engagement.“

Als weitere Projekte, die man in der Zukunft gemeinsam angehen wolle, nannte sie unter anderem die Nachnutzung des ehemaligen Amtsgerichts, die Entwicklung neuer Baugebiete und die Neugestaltung des Kurparks.

Ehe es anschließend zum Sektempfang in die benachbarte Sporthalle ging, wünschte Dr. Katrin Engeln allen ein glückliches Jahr 2026.

 

Viel Prominenz hatte sich auf den Weg nach Bad Schwartau zum Neujahrsempfang begeben.

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