Großbaustellen in Scharbeutz und Haffkrug: Die Bauarbeiten für die neuen Seebrücken beginnen

WOBAU OH baut in Pansdorf
Vor zahlreichen geladenen Gästen hielt WOBAU OH-Geschäftsführer Fabian Weist seine Rede zum Richtfest. Foto. Stefan Setje-Eilers

Pansdorf. Über den beiden Neubauten im entstehenden Pansdorfer Neubaugebiet Lilienberg – ehemaliges IGS-Gelände – weht die Richtkrone. Am vergangenen Donnerstag lud die Wohnungsbaugesellschaft Ostholstein mbH (WOBAU OH), die verantwortlich für den Bau der Gebäude zeichnet, zum Richtfest ein.

„Wir freuen uns in Pansdorf mit dem Neubau von 24 Wohnungen das Richtfest feiern zu können“, begann WOBAU OH-Geschäftsführer Fabian Weist seine Rede vor zahlreichen geladenen Gäste.

Dabei ging er zunächst auf diejenigen ein, die das Bauvorhaben gelungen und fristgerecht umsetzen: die Handwerker.  „Handwerk ist und bleibt eine wesentliche unverzichtbare Säule der Gesellschaft. Ich persönlich würde mich freuen, wenn wieder mehr junge Menschen das Handwerk für sich entdecken würden, um so auch zukünft qualitativ hochwertiges Handwerk zu sichern beziehungsweise zu errichten.“ Und: „In einer gesellschaftlichen Zeit, in der wir immer älter, bunter werden, zeigt die WOBAU-OH auch hier Verantwortung, adäquaten Wohnraum für eine möglichst breite Zielgruppe zur Verfügung zu stellen. Alleinstehende und Familien gehören ebenso dazu wie ältere und junge Menschen.“

Die WOBA-OH baut 30 Prozent der hier enstehenden Wohnungen öffentlich gefördert. Diese Wohnungen sind für breite Einkommensschichten in Ostholstein - zu einer Kaltmiete von 6,10 bis 8 Euro Wohnfläche – vorbehalten.

Die Wohnungsgrößen betragen zwischen 55 und 100 Quadratmeter. Alle Wohnungen erhalten Einbauküchen, Fahrstuhl und barrierearme Bäder.  Ein Stellplatz kann in den Außenanlagen angemietet werden.

Ferner wird die gesamte Wohnanlage nach Fertigstellung Niedrigenergiehausstandard 55 erreichen. Die Beheizung erfolgt über einen vom ZVO betriebenen Solarthermiepark.

„Hiermit leisten wir einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz sowie eine Verringerung von CO2-Emissionen“, so Fabian Weist.

Darüber hinaus werden die Dächer mit einem Biotop versehen. „Die Erhaltung der biologischen Vielfalt in der Natur, gilt als wichtige Grundlage tierischen und menschlichen Wohlergehens und ist uns wichtig. Dort, wo die Natur durch Baumaßnahmen zerstört wurde, können Dachbegrünungen beziehungsweise Biotope verloren gegangene Grün­flächen zum Teil kompensieren und Ersatzlebensräume für Flora und Fauna schaffen“, so der WOBAU Geschäftsführer.

Alle Stellplätze erhalten zudem eine Ladefunktion für E-Autos.

Die gesamten Baukosten belaufen sich auf zirka 6 Millionen Euro.

Fabian Weist weiter: „Die bereits jetzt große Nachfrage nach diesem Neubau stimmen den Aufsichtsrat sowie die Geschäftsführung unseres kommunalen Wohnungsunternehmens für die Zukunft sehr positiv, auch weiterhin zukunftsgerechte Wohnungen zur Verfügung zu stellen.“

In seiner Funktion als Vorsitzender im WOBAU-Aufsichtsrat lobte Landrat Reinhard Sager die WOBAU OH als „Typisch kommunales Wohnuungsunternehmen“, das Klimaschutz und Ökologie bei der Umsetzung derartiger Maßnahmen vorbildlich berücksichtige und wirtschaftlich kompetent verwirkliche und damit „sozial unverzichtbar“ sei.

Seit vergangenen Donnerstag weht die Richtkrone über den beiden von der WOBAU OH errichteten Gebäuden. Foto: Stefan Setje-Eilers

„Wir sind kein Selbstzweck, sondern wir wollen, dass die Menschen angemessenen und bezahlbaren Wohnraum finden. Und da ist die Nachfrage riesengroß, die wir hiermit auch nur ein Stückchen befriedigen können – aber mit einem schönen Stückchen.“

Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller betonte: „Das hier ist kein Sozialwohnungsbau. Das sind wirklich Top-Wohnungen. Ich glaube, dass alle Bewohner froh sein können, wenn sie hier einziehen werden“, lobte er die Arbeit von Fabian Weist und seinem gesamten Team.

„Was uns auch beschäftigt hat, ist die Art der Energieversorgung. Wir haben uns mit dem ZVO zusammengesetzt und uns überlegt, was gibt es für gute Alternativen zur Gasleitung und haben uns dann für eine Nahwärmelösung entschieden.“ Im Rücken der Gebäude entsteht ein Solarthermiefeld. „Ein ablsolutes Pilotprojekt in Ostholstein. Ein gutes, ein nachhaltiges Projekt“, so Ratekaus Verwaltungschef, der am Ende seiner Rede schließlich noch auf zwei weitere freie Grundstücke in dem Neubaugebiet hinwies und Fabian Weist diesbezüglich zu entsprechenden Gesprächen einlud.

Der teilte unterdessen mit, dass die ersten Mieter in die jetzt im Bau befindlichen Gebäude bereits zum 1. Juni dieses Jahres einziehen sollen. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir den vorgegebenen Zeitplan einhalten werden“, so Fabian Weist.

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